Schulteams

 

Ende des Schuljahres 2016/17 hat sich die Steuergruppe der Wichernschule dazu entschieden die Organisation der sonderpädagogischen Arbeit in den inklusiven Schulen neu zu strukturieren. Diese Entscheidung entstand auf dem Hintergrund, dass die Arbeit an inklusiven Konzepten an der Wichernschule oftmals an der Realität der jeweiligen inklusiven Schulen vorbeiging. Eine Umsetzung eigener Konzepte scheiterte daher oftmals am Einfluss in den jeweiligen Schulen und damit an der Umsetzbarkeit des Konzepts.

 

Zusammensetzung der „Schulteams“

      Ein Schulteam besteht in der Regel aus Förderschullehrkräften der Wichernschule und der Schule am Meer (ggf. auch des Cuxbus), die an einer inklusiven Schule gemeinsam tätig sind.

      Teilweise können auch schulübergreifende Schulteams aus FöL bei kleinen GS´en und themengleicher Arbeitsweise (bspw. PIT-Projekt) zusammengestellt werden.

Zielsetzung der „Schulteams“

Hauptziel der Schulteams ist es, die inklusiven Schulen in der Ausbildung inklusiver Strukturen zu unterstützen und diese mit zu entwickeln. Ziel ist es daher, den Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und durch die präventive Arbeit den Schülerinnen und Schülern ein Höchstmaß an Förderung zukommen zu lassen.

Aus dem oben beschriebenen Ziel ergibt sich die Notwendigkeit, an der Schulentwicklung der jeweiligen inklusiven Schule zu partizipieren, ein integraler Bestandteil des Kollegiums zu sein und bspw. in der Steuergruppe mitzuwirken.

Aufgaben der „Schulteams“

      Verteilung der FöL-Stunden an der jeweiligen inklusiven Schule entsprechend der Bedarfe und in Absprache mit der Schulleitung

      Koordination der Förderung der SuS mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf innerhalb der Klassen bzw. in Einzel- oder Gruppenförderung.

      Unterstützung und Beratung der Schulleitung bei sonderpädagogischen Fragestellungen und Entscheidungen zur Einleitung weiterer Feststellungsverfahren.

      Mitwirkung am Förderkonzept der inklusiven Schule.

      Beratung / Absprachen / Aufgabenverteilung bezüglich der präventiven Arbeit:

     Beratung der KL bezüglich einzelner Schüler (vor Einleitung eines Überprüfungsverfahrens)

      Betreuung und Koordination weiterer pädagogischer Fachkräfte (PM, Schulbegleitungen)

Weitere Aufgaben gemeinsam oder in Absprache mit der Klassenlehrkraft können sein:

      Elternarbeit

      Zusammenarbeit mit externen Hilfesystemen: Jugendamt, Jugendhilfeträger, Wohngruppen, Therapeuten und Ärzten bzw. Kliniken

      Übergabegespräche der Schülerinnen und Schüler im Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule

Kommunikation auf Klassenebene

Um den oben genannten Aufgaben gerecht zu werden, sind regelmäßige Absprachen mit der Klassenlehrkraft notwendig. Genauso kann jedoch auch Beratung der Fachlehrkräfte der jeweiligen Klasse notwendig und sinnvoll sein.

Festgeschriebenes Ziel ist es, insbesondere für SuS mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf regelmäßige Förderplankonferenzen durchzuführen an der möglichst viele unterrichtende Lehrkräfte der jeweiligen Klasse teilnehmen. Sinnvoller Weise finden solche Förderplankonferenzen von „O bis O“, also im Oktober und um die Osterferien herum statt.

Kommunikation auf Schulebene

   Schulteams treffen sich regelmäßig im Team intern. Inhalte dieser Treffen können sein:

   Klassensituation,

   Fallbesprechungen und Förderplanung,

   Sonderpäd. Überprüfungsverfahren

   Verteilung der FöL-Stunden

   Vorstellung und Anschaffung von Fördermaterial

   Arbeit am Förderkonzept, …

   Treffen und Zielvereinbarungen mit Schulteam, SL der inklusiven Schule und FöS-SL´en

   Einrichten einer Teilkonferenz Inklusion an den jeweiligen Schulen unter Beteiligung der Schulleitung und mit der Aufgabe der Erstellung eines Förderkonzepts.

   Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung wird die Aufgabenverteilung zwischen FöL und Regelschullehrkräften geregelt. Weiterhin ist die Teilnahme an Dienstbesprechungen und die inhaltliche Einbindung inklusiver Themen in der DiBe zu klären.

 

Organisatorisches

1.   Zielvereinbarungen:

Die Schulteams treffen zu Beginn eines Schuljahres eine Zielvereinbarung, in der festgelegt wird, welche Ziele innerhalb dieses Jahres verfolgt und umgesetzt werden sollen. Diese Zielvereinbarung ist Teil des Gespräches mit den Schulleitungen der inklusiven Schule und des Förderzentrums.

2.   Treffen der Schulteams mit beiden Schulleitungen (inkl. Schule und FöZ)

Möglichst zu Beginn eines Schuljahres findet ein Treffen der Schulteams mit beiden Schulleitungen statt. In diesem Gespräch werden die Zielvereinbarungen besprochen, ergänzt oder abgeändert und die nötigen Schritte zur Realisierung konkretisiert.